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Ehre, wem Ehre gebührt. Auf den dankbaren Handschlag und eine herzliche Umarmung musste Hellas-99-Vorsitzender Jan Heinemann zwar verzichten, doch er ließ sich auch vom Corona-Virus die Gelegenheit zu besonderen Glückwünschen nicht nehmen. Zum 80. Geburtstag überreichte er dem Sorsumer Walter Ludwig gestern den goldenen Ehrenbrief des Vereins für dessen 70-jährige Mitgliedschaft.

Dabei wollte dieser als Kind lieber turnen, doch "dafür war ich zu schwer", erinnert sich der heutige Pensionär. Der Übungsleiter schickte Walter Ludwig zum Schwimmen, was ihm der damalige Bademeister Heino Lübke beibrachte. Beim SSK Hellas avancierte Walter Ludwig zu einem der besten Aktiven in den 1950er Jahren, er spezialisierte sich auf die Schmetterlings-Disziplin und war einer der ersten Hildesheimer, die auf den Delphinbeinschlag wechselten. "Dafür brauchte man etwas musikalisches Gespür, um den richtigen Rhythmus zu finden." Er fand den richtigen Rhythmus, 1957 wurde er in 1:10:04 Sekunden Niedersachsenmeister in der Jugend A, gehörte der Landesauswahl an. Und auch beruflich lief es gut für den Jungen vom Moritzberg. Bei den Gebrüdern Gerstenberg lernte er Buchdrucker, wechselte dann mit 22 Jahren zum Zoll, dem er bis zum Ruhestand treu blieb. Beim Hellas-99 war er später unter anderem als Jugendbetreuer und im Vorstand aktiv. Mit 80 Jahren preist Walter Ludwig die Werte des Vereinslebens. "Das ist eine tolle Sache, um das Miteinander zu lernen." Und der Sport bescherte ihm Möglichkeiten, die hätte er als Jugendlicher sonst nie gehabt. Die Trainingslager im Schwarzwald, in Italien oder am Gardasee sind auch nach mehr als 60 Jahren unvergessen.  

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Ehrung auf Abstand: Hellas-99-Vorsitzender Jan Heinemann (rechts) hat Walter Ludwig zum 80. Geburtstag den Ehrenbrief in Gold und ein Vereins-T-Shirt mitgebracht. Foto: rwe

   
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