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Die Wasserballer des HSC Hellas-1899 haben in der zweiten Bundesliga Nord einen Auftakt nach Maß erwischt. Mit 12:9 (1:1, 3:1, 5:3, 3.4) gewannen die Hildesheimer daheim gegen die White Sharks Hannover II.

Die richtige Mischung macht es. Mit den Routiniers Jan Heinemann und Lars Sporleder, beide immerhin 36 Jahre alt, auf der einen Seite und den Jugendlichen Caspar Schütze und Henrik Richter auf der anderen zeigte sich der Hellas-99 gut aufgestellt für die neue Saison, auch wenn es gerade im ersten Viertel in der Abstimmung noch etwas holprig lief und die Hellenen einige Chancen vergaben.

HSC-Trainer Dragan Dobric forderte mehr Geduld und Ruhe, die sich im Laufe des Spiels einstellten. Gegen die junge Truppe der Sharks schalteten die Hellenen erst Anfang des zweiten Viertels auf Sieg, machten aus einem 1:2-Rückstand eine 7:2-Führung, die dann als gutes Polster diente, um auch die jüngeren Akteure zum Zuge kommen zu lassen.

Die neuen Regeln, die den Angreifer im direkten Duell stärker belohnen, zwangen beide Teams, in der Abwehr mit einer tiefen Zone zu agieren. Das klappte auf Hildesheimer Seite auch deshalb, weil Torwart Marcel Wiegand ein starker Rückhalt war und mehrere gute Würfe entschärfte. Der HSC ließ nichts mehr anbrennen, fuhr über 10:5, 11:6 und 12:7 beide Punkte sicher ein. 

Die Freude war groß, aber es herrschte auch ein wenig Wehmut. Für Jugendnationalspieler Linus Schütze war es das letzte Heimspiel für den Hellas-99, er wechselt im neuen Jahr zu WaSpo 98 Hannover, um beim Champions-League-Klub im erweiterten Kader mitzumischen.

Hellas-99: Marcel Wiegand, Julian Bleyl (im Tor); Linus Schütze (1 Treffer), Caspar Schütze, Florian Weiterer, Noah Schütze (1), Cilian Schäfer, Henrik Richter (1), Torben Weiterer (1), Lars Sporleder (1), Julius Witte (1), Alexander Schwarz (5) und  Jan Heinemann (1).

Foto: Erfolgreicher Torschütze: Alexander Schwarz traf fünfmal gegen die Reserve der White Sharks Hannover. Foto: Hajo Höhler