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Der erste Auftritt in der neuen Saison und mit neuen Regeln ging für die Wasserballer des HSC Hellas-1899 in die Hose. In der ersten Runde um den Deutschen Pokal im Wasserparadies gegen den VfB Friedberg unterlagen die Hildesheimer mit 11:12 (2:6, 3:3, 1:1, 5:2).

Das war ein Fehlstart, wie er im Buche steht. Im ersten Spielviertel waren die Hellenen noch gar nicht richtig nass, da lagen sie mit vieren Toren hinten. Am Ende fehlte die Cleverness, diesen Rückstand nicht nur aufzuholen, sondern sich zumindest in ein 5-Meter-Werfen zu retten. „Wir haben uns zu viele Fehler erlaubt, vor allem im ersten Abschnitt“, ärgerte sich Trainer Dragan Dobric nach dem kampfbetonten Match, in denen sich seine Jungs von zwei Seiten gezeigt hatten.
Anfangs von der schwachen Seite. Vorne brachten sie den Ball nicht unter, kassierten hinten eine Reihe billiger Treffer. Sechsmal klingelte es im ersten Quartal im Kasten bei Torwart Marcel Wiegand, deutlich zu oft. So ein Rückstand ist kaum aufzuholen, zumal die HSC-Truppe erst nicht richtig klar kam mit den neuen Regeln, die den Angreifern mehr Freiheiten geben. „Du kannst schnell in Rückstand geraten, den aber auch schneller wieder aufholen“, sagt Dragan Dobric, der die Niederlage nicht an die neuen Vorschriften knüpfte. „Die finde ich eigentlich gut.“
Sein Team war entschlossen, das Spiel noch zu drehen, und hatte trotz des Rückstandes ein Weiterkommen in der Hand. Allerdings ließ der VfB nicht viel zu, die Hildesheimer hatte es mit einem körperlich robusten und sehr ausgeglichenen Gegner zu tun. Zwei ausgeglichene Viertel dauerte es, bis dem Hellas-99 die Aufholjagd glückte, er sich von einem 6:10-Rückstand zu einem 11:11-Ausgleich zurückarbeitete. Zwei Minuten vor dem Ende schien das Happy-end zum Greifen nah, erst Recht, als die Hausherren in Unterzahl stark verteidigten und ihren letzten Angriff fuhren.  
Doch ein unnötiger Ballverlust machte die Pläne zunichte: Ein kluger Pass bei Friedberg und ein Gegentor sieben Sekunden vor dem Abpfiff besiegelten das Pokal-Aus. „Die Enttäuschung ist groß“, sagt Dragan Dobric ohne Groll. Die Mannschaft, in der drei wichtige Leute fehlten und die verjüngt antrat, zeigte sich trotz Rückstand hochmotiviert und selbstbewusst. „Auch die jungen Spieler übernahmen Verantwortung“, beschreibt Dragan Dobric, warum bei ihm trotz der Niederlage ein gutes Gefühl bleibt.  „Es ist viel mehr drin, wenn alle gut trainieren.“     rwe
Hellas-99: Marcel Wiegand (Tor); Linus Schütze (3 Treffer), Julius Jung (2), Caspar Schütze, Noah Schütze (2), Cilian Schäfer, Daniel Froböse Vaszquez, Henrik Richter, Steven Brager, Julius Witte (1), Tobias Höhler (2), Jan Heinemann (1), Kevin Hollemann.

   
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