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Mit einer ganz unbekannten Größe bekommt es der HSC Hellas-1899 in der ersten Pokalrunde um den Deutschen Wasserballpokal zu tun. Am heutigen Samstag kommt der VfB Friedberg um 14 Uhr zum K.o.Duell im Wasserparadies.

Ein bekanntes Gesicht ist allerdings dabei: Der frühere Nationalspieler René Reimann, der viele Jahre für Spandau 04 Berlin aktiv war und zu Deutschlands besten Wasserballern zählte, trainiert den Zweiligisten aus dem Süden, der in der vergangenen Jahr nur auf dem achten Platz landete. Trotzdem ist HSC-Coach Dragan Dobric vorsichtig, denn er weiß nicht viel über den Gegner, nur das der 28-jährige Tobias Hahn der Top-Torjäger ist.
Sein Team muss aber nicht nur mit dem Gegner klarkommen, sondern auch mit neuen Regeln, die vor allem das Angriffsspiel verschärfen. Künftig sind bei einem Freiwurf noch Alleingänge mit direkten Abschlüssen möglich, wenn der Angreifer hinter der Sechs-Meter-Linie gefoult wurde. Auch hagelt es sofort eine Zeitstrafe oder Strafwurf, wenn ein Verteidiger ins Hintertreffen gerät. „Mal sehen, wie wir und unsere Gegner damit klarkommen“, sagt Dragan Dobric, der ein spannendes Match erwartet, bei dem er auf Torben und Florian Weiterer verzichten muss. Die beiden Brüder dürfen feiern, egal wie das Spiel ausgeht, ihre Schwester Annika heiratet. rwe

Bild: Versucht den Ball unter Kontrolle zu bringen: Hellas-99-Vorsitzender Jan Heinemann mischt noch immer mit im Kader der I. Herren. Foto: Höhler