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Mit einem brutal starken Auftritt haben die Hellas-99-Wasserballer den Spitzenreiter der zweiten Liga Nord geknackt. Im Wasserparadies rangen sie Poseidon Hamburg beim 15:11 (3:3, 2:1, 5:2, 5:5) die ersten Punkte ab.

Es war nicht nur ein sehenswertes und kampfbetontes Spiel, sondern auch ein buntes. Im vierten Spielviertel kassierten erst der Trainer und dann der Betreuer der Poseidonen rote Karten wegen Meckerns, weil sich die Hamburger benachteiligt sahen. Vielleicht lag die Aufregung aber auch am Spielstand, Hellas-99 führte zu dem Zeitpunkt immerhin überraschend mit 11:8 und steuerte auf einen Heimsieg gegen die favorisierten und bislang verlustpunktfreien Gäste zu.
Denn an den Entscheidungen dürfte es kaum gelegen haben. Hellas-99 kassierte mit zwölf Zeitstrafen doppelt so viele wie die Hanseaten, die genug Chancen hatten, die Partie zu gewinnen. Doch bei den Gastgebern lief an diesem Nachmittag alles wie am Schnürchen, dabei fehlten mit Steven Brager und Florian Weiterer sowie Sascha Sommer drei Aktive aus dem Kader.
Doch sie wurden nicht vermisst. Der HSC agierte hinten aufmerksam und entschlossen, Torwart Marcel Wiegand erwischte einen echten Sahnetag. „Das hat uns die nötige Sicherheit gegeben“, kommentiert ein glücklicher Trainer Dragan Dobric den in seinen Augen  „verdienten Sieg“. Das gezielte Zweikampftraining der vergangenen Wochen zahlte sich aus.  „Wir konnten uns gut durchsetzen gegen die Pressdeckung und hatten später auch gegen die Zonenverteidigung immer die passende Antwort parat.“
Dieses Mal nutzten die Hausherren ihre Chancen gut aus. Linkshänder Alex Schwarz war gleich viermal erfolgreich, Torben Weiterer traf dreimal für Hellas-99, dessen Team aber durch die Bank weg die Vorgaben erstklassig umsetzte. Dragan Dobric: „Heute klappte einfach alles.“
Hellas-99: Marcel Wiegand, Julian Bleyl (im Tor); Kevin Hollemann (1 Tor), Haris Suljic (1), Noah Schütze (2), Cilian Schäfer, Daniel Froböse Vazquez, Torben Weiterer (3), Alexander schwarz (4), Julius Witte, Tobias Höhler (2), Jan Heinemann (2).
Bild: Zieht ab für den Hellas-99: Scharfschütze Alexander Schwarz traf viermal gegen Poseidon Hamburg. Foto: Hajo Höhler

   
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