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Manchmal wirken die beiden Trainer wie Löwenbändiger. Wenn sie die Meute an jungen Hellas-99-Wasserballern zum Pressefoto versammeln wollen, sind schon einige laute Rufe und Pfiffe mit der Trillerpfeife hilfreich. Dirk Schütze und Iven Ohmes wissen sich zu helfen. Spaß beim Sport ist wichtig, aber auch Disziplin. Gerade am kommenden Wochenende ist Disziplin gefragt, denn am 27. und 28. April kämpft das U12-Team im Wasserparadies um den norddeutschen Pokal. Die Hildesheimer sind Gastgeber für das Turnier mit sechs Mannschaften, das am Samstag um 12.30 Uhr beginnt.

„Wir möchten mindestens um Platz drei spielen“, lautet die Maßgabe von Coach Dirk Schütze. Dazu müssen die Mädchen und Jungen in der 3er-Vorrunde mindestens Rang zwei erreichen. Um 17.30 Uhr spielt der HSC gegen WaSpo 98 Hannover, da rechnet er sich gute Chancen aus. Denn die Gegner haben zwei Leistungsträger an die White Sharks Hannover verloren, den Top-Favoriten auf den Nord-Cup.
Aber auch beim Gastgeber fehlt der beste Mann, Kaderspieler Alexander Mitterbauer wechselte ebenfalls für die Pokalrunde zu den Sharks, weil er sich mit ihnen auf deutscher Ebene eine Medaille oder mehr erhofft. Doch auch ohne ihn ist Dirk Schütze zuversichtlich: „Die Kinder haben sich gut entwickelt, die meisten trainieren zwei bis dreimal pro Woche.“
Das ist auch nötig, um voran zu kommen. Die Kleinen müssen erst mal gut schwimmen können, dann lernen sie im Wasser zu passen und zu werfen. Und danach gibt es noch das Zweikampftraining, wenn der Nachwuchs übt, den Ball vor dem Gegner abzuschirmen. „Stell deinen Körper dazwischen“, rät Dirk Schütze seiner Tochter Greta. Das neunjährige Mädchen mischt schon bei den Elf- und Zwölfjährigen mit. Sie ist nicht das einzige Talent im U12-Kader. „Aus vielen kann was werden“, sagt der Trainer, der einst Deutschlands bester Wasserballer war.  
Doch ob die Mühe reicht, um das erste Spiel in der Vorrunde am Samstag um 13.30 Uhr gegen den WSW Rostock zu gewinnen, ist fraglich. Die jungen Mecklenburger fahren ein großes Pensum, überzeugten schon bei ihrem Besuch im Hellas-Sommercamp 2018. „Da dürfte kaum was zu machen sein“, sagt Iven Ohmes. Den Hellenen fehlt vor allem die Erfahrung auf dem großen Feld, da sie mit der U12 zu den späten Zeiten im Wasserparadies kaum trainieren können.
In der zweiten Vorrunde treffen am Samstag die White Sharks auf ETV Hamburg und den HTB 62 Hamburg. Am Sonntag geht es ab 9 Uhr um die Plätze, das Finale wird um 14 Uhr angepfiffen. Wenn es die U12 in eines der beiden Halbfinals schafft, dann haben die Trainer nicht nur ihr Ziel erreicht, sondern sich auch für die Deutsche Vorrunde qualifiziert.

Bild: Die Löwenbändiger und ihre fröhliche Meute: die Hellas-99-Trainer Iven Ohmes und Dirk Schütze nach dem Wasserballtraining mit dem U12-Team.  Foto: rwe

   
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