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Die Wasserballer des HSC Hellas-1899 haben ihren zweiten Erfolg in der zweiten Bundesliga Nord gelandet. Die Hildesheimer machten sich beim 13:8 (3:1, 3:2, 4:2, 3:3)-Sieg das Leben schwerer als nötig.

Das junge Team der Gäste erwies sich als zäh und zupackend. Die Hellas-99er musste sich ihre Chancen erarbeiten, bekamen nichts geschenkt. Der HTB spielte eine Pressedeckung und versuchte, gute Anspiele auf Hellas-Center Noah Schütze zu unterbinden.
Dennoch gelang es den Hildesheimern ab und an, den 18-jährigen Angreifer in Szene zu setzen, der eine starke Partie lieferte und fünf Treffer erzielte. Nur die Quote hätte noch besser sein können, Noah Schütze erarbeitete sich ein halbes Dutzend weiterer guter Chancen.
Doch nicht nur bei ihm klemmte es manchmal, insgesamt scheiterte der HSC-Sturm bei einigen Hochprozentigen am guten HTB-Keeper Nikoloz Khujadze oder die 99er warfen daneben. „Der Abschluss war heute unser großes Manko“, ärgerte sich Trainer Dragan Dobric über den etwas mühseligen Verlauf. Er wechselte viel, um den Aktiven genug Pause zu geben für die kräftezehrenden Duelle im Halbkreis.
Kleckerweise erarbeitete sich die Gastgeber nach einem 0:1-Rückstand über 3:2, 4:3 und 6:4 eine Führung, die aber erst Ende des dritten Viertels mit 10:4 dann auch sicher war. Das lag vor allem an der der soliden HSC-Abwehr und daran, dass den Hamburgern ein starker Centerspieler fehlt. Dragan Dobric war denn auch nur teilweise zufrieden: „Wir hatten das Spiel zwar im Griff, hätten aber souveräner auftreten müssen.“
Hellas-99: Marcel Wiegand, Julian Bleyl (im Tor); Haris Suljic, Florian Weiterer (2), Alexander Schwarz (1), Noah Schütze (5), Henrik Richter, Daniel Froböse Vazquez (1), Torben Weiterer, Steven Brager, Sascha Schneider, Tobias Höhler (2), Jan Heinemann (2).

Bild: Machte Tempo gegen den HTB 62: Konterspieler Daniel Froböse Vazquez traf einmal für den Hellas-99. Foto: Hajo Höhler