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Die Herren-Wasserballer des HSC Hellas-1899 haben sich für die Endrunde um den Norddeutschen Pokal qualifiziert. Die Hildesheimer gewannen die Vorrunde im Fössebad in Hannover souverän nach drei Siegen mit 16:8 (4:1, 6:1, 2.4, 4.2) über den Hamburger TB 62, mit 21:4 (7:0, 3:2, 7:0, 4:2) über WaSpo 98 Hannover II und mit 14:4 (4:0, 6:1, 4:2, 0:1) über die HSG Warnemünde.

Auch wenn das Weiterkommen erwartet war, taten die drei klaren Erfolge nach den knappen Pleiten in der zweiten Bundesliga gut. Vor allem die Art und Weise überzeugte, wie sich die Hellenen in dem kurzen und schmalen Becken präsentierten, das von den Aktiven gerne als Napf bezeichnet wird. „Wir hatten unsere Gegner gut im Griff“, freute sich HSC-Trainer Dragan Dobric vor allem das klare 16:8 über den stärksten Widersacher HTB. „Das war unsere beste Leistung.“ Die geplante Manndeckung mit gegenseitigem Helfen funktionierte bestens. Dragan Dobric: „Und wir waren vorne endlich mal treffsicher.“
In den beiden anderen Matches waren die 99er haushoch überlegen. Gegen die Waspo-Bundesliga-Reserve, die aber nur mit einem fast reinen Jugendteam angetreten war, und auch gegen Warnemünde konnten sie sich noch ein paar unnötige Fehlwürfe leisten und viel durchwechseln. „Es lief nicht alles wie gedacht, aber unsere Abwehr stand sehr gut“, sagt Dragan Dobric. Unter anderem parierte Ersatzkeeper Julian Bleyl einen Strafwurf.   
Hellas-99: Marcel Wiegand, Julian Bleyl (im Tor); Kevin Hollemann, Florian Weiterer (4), Sascha Schneider (3), Noah Schütze (7), Cilian Schaefer (1), Daniel Froböse Vazquez (2), Torben Weiterer (4), Linus Schütze (10), Alexander Schwarz (2), Julius Witte (6), Tobias Höhler (7), Jan Heinemann (5).

Foto: Nachwuchsspieler Cilian Schäfer markierte sein erstes Tor für das Hellas-99-Zweitligateam.  Foto: Hajo Höhler