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Lauter Jubel, umkämpfte Duelle und großartiger Teamgeist: Auch wenn sich beim Wasserball-Grundschulcup nur Anfänger gegenüberstanden, wurde spannender und fairer Sport geboten. Der Hellas-1899 hatte wieder acht Teams zu dem Turnier in die Schwimmhalle der Universität eingeladen, um bei den Mädchen und Jungen die Lust zu wecken auf Wasserball.

„Es war eine gelungene Aktion und sogar noch besser als im letzten Jahr“, freute sich Vorsitzender Jan Heinemann über die Begeisterung bei den fast 100 Kindern und Lehrern im Wasser und am Beckenrand. „Wir haben die vereinfachten Regeln noch weiter angepasst und so noch mehr Dynamik in die Spiele bekommen“, sagt Jan Heinemann, der mit einem Dutzend Helfer für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
So wurde nach Torerfolgen auf einen Mittelanwurf verzichtet. Es ging sofort weiter, was dem Spielfluss zugute kam und die Spannung erhöhte. Sechs Grundschulen hatten für den Wettbewerb gemeldet, dabei schossen die Himmelsthürer den Vogel ab. Nach den Spielen in den beiden Vorrundengruppen zogen beide Teams aus der Martinusschule nur wegen eines leicht besseren Torverhältnisses in das Endspiel ein, die Grundschule Himmelsthür schaffte es in das kleine Finale. „Die Halle stand kopf“, beschreibt Jan Heinemann den Jubel der Kinder. „Das war nicht zu übertreffen.“
In den Matches um die Plätze ging es mitunter dramatisch zu. Die Grundschule Auf der Höhe (grün)  gewann 3:2 gegen Alter Markt, Platz fünf sicherte sich die Grundschule Drispenstedt erst nach einem 7:6 und Fünf-Meter-Werfen gegen Moritzberg, die Himmelsthürer erkämpften mit 2:1 gegen Auf der Höhe (gelb) den dritten Platz. Den Grundschulcup gewannen die Martinusschüler (blau) mit 6:5 gegen ihre Kollegen mit den gelben T-Shirts.
Wie Sieger durften sich aber alle Teilnehmer fühlen. Am Ende nahm jede Mannschaft einen kleinen Pokal mit nach Hause, spendiert vom Landesschwimmverband Niedersachsen. Dessen Kreisvorsitzender Wolfgang Schlüter, der auch als Schiedsrichter im Einsatz war, überreichte die silbernen Trophäen und dankte dem Hellas-99 für die „hervorragende“ Ausrichtung. „Die Stimmung war noch besser als vor einem Jahr.“ Eine besondere Ehrung ging an Jannik Kunold als besten Spieler und an Andya Lotfi als beste Torhüterin. Dabei kamen nur Kinder in die Wertung, die nicht schon als Wasserballer aktiv sind.
Aber nicht nur die Namen der beiden besten Neulinge stehen bei den Hellas-Verantwortlichen auf dem Zettel. „Da waren einige dabei, die das Potenzial haben, einmal gute Wasserballer zu werden“, beobachtete der frühere Nationalspieler und heutige U12-Trainer Dirk Schütze, der als Betreuer die Veranstaltung begleitete. Der nächste Termin für die Talente steht schon. Am Montag, 1. April, gibt es für einige Grundschüler ein Wiedersehen beim „Allstar-Game“ in der Schwimmhalle im Landesgehörlosenzentrum. 15 Mädchen und Jungen haben sich angemeldet.

Foto: Am Ende gibt es Pokale und Süßigkeiten für die Kinder: Siegerehrung beim Wasserball-Grundschulcup in der Universität Hildesheim. Foto: Schlüter

   
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