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Der Wasserballer Fynn Schütze ist in der Nationalmannschaft angekommen. Beim Weltligaspiel in Russland erzielte der Hildesheimer seine ersten beiden Tore für Deutschland. Der Doppelschlag konnte der Auswahl aber nicht helfen, die schwache Partie ging klar mit 8:14 verloren.

Es war zwar nicht die erste Nominierung für den Linkshänder, der seit August bei Meister WaSpo 98 Hannover unter Vertrag ist, doch zum ersten Mal durfte er richtig mitmischen. Allerdings hätte sich der 20-jährige Ausnahmeathlet einen besseren Start ins internationale Geschäft gewünscht. Die beim Weltcup in Berlin noch viertplatzierte Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm aus Berlin war trotz einiger Absagen mit höheren Erwartungen nach Moskau gereist. Doch an der Moskwa agierte das Aufgebot wie im Winterschlaf und schwamm bereits nach dem ersten Viertel einem 0:3-Rückstand hinterher. Gleich mehrfach durfte sich der EM-Siebte Russland über leichte Tore freuen, als die DSV-Verteidiger in einigen Szenen zu unkonzentriert wirkten.
Neuling Fynn Schütze war es vorbehalten, beim Stand von 0:6 in Überzahl den ersten deutschen Treffer zu erzielen. Wenig später ließ er mit einem Innenpfostenhammer aus dem Rückraum noch das zwischenzeitliche 3:9 folgen. „Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, aber unser Spiel war insgesamt wenig erfreulich“, sagt Fynn Schütze, der sich über „ein positives Feedback“ der Trainer freuen konnte. Anders als das Team, bei dem es nicht rund lief. Die Chance zur Wiedergutmachung kommt am 29. Januar. Dann spielt Deutschland in der Weltliga daheim in Dresden gegen Ungarn, Tabellenführer in der Europagruppe 3. Mal sehen, ob Fynn Schütze dort nachlegen kann.

   
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