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Die Wasserballer des HSC Hellas-1899 haben im Achtelfinale um den Deutschen Pokal eine starke Leistung gezeigt, gegen den ASC Duisburg waren sie dennoch ohne Chance. Der Topfavorit sicherte sich am Ende klar mit 20:6 (4:2, 4:0, 7:3, 5:1) im Hildesheimer Wasserparadies das Weiterkommen im Wettbewerb.

„Wir wollten uns nicht blamieren, und das haben wir auch nicht“, sagte ein sichtlich zufriedener Spielertrainer Dragan Dobric, der selber mit im Wasser war und dort die aggressive Gangart der Duisburger kennenlernen durfte. Die austrainierten Gäste spielten eine ultimative Pressdeckung, versuchten jeden Pass zu unterbinden und gingen mit Volldampf in jeden Konter.
Die Überlegenheit des aktuellen Bundesliga-Spitzenreiters wurde schnell deutlich, doch das erste Tor gehörte dem Hellas-99. Center Steven Brager nutzte eine Unachtsamkeit und knallte nach eineinhalb Minuten den Ball zum 1:0 ins Netz. Der Jubel über den überraschenden Führungstreffer war groß, doch der ASC reparierte dieses Malheur, verwandelte den Rückstand kurzerhand in eine 3:1-Führung.
Dann brachte Noah Schütze mit einem Wurf in den Winkel die Hellenen nochmal heran. Nicht nur wegen seines Treffers erhielt er ein Sonderlob des Betreuers Heiko Ropers. „Noah ging keinem Zweikampf aus dem Weg.“ Das war gegen die Muskelpakete ein Kraftakt. Steven Brager und Noah Schütze hatten vorne im Sturmzentrum gegen Nationalverteidiger Nils Illinger und dessen Nebenleute keinen leichten Stand, zumal die Hellenen im Angriffsspiel kaum Luft bekamen.
Die Westdeutschen zogen auf 8:2 davon und machten gleich zu Beginn des dritten Viertels mit vier schnellen Toren in Folge klar, dass für die Gastgeber nichts zu holen ist. Die HSC-Jungs blieben dennoch ihrer Linie treu. Vor allem die Brüder Florian und Torben Weiterer verteidigten im Rückraum gut den Ballbesitz und sorgten mit dafür, die Angriffszeit voll auszunutzen. „Wir haben Gegengehalten und uns teuer verkauft.“ Diesem Einsatz ist es zu verdanken, dass sich ein kampfbetontes Spiel entwickelte, bei dem Hellas-99 zwar chancenlos war, aber dennoch einige Torchancen hatte und sehenswerte Treffer erzielte.
Hellas-99: Marcel Wiegand, Julian Bleyl (im Tor); Caspar Schütze, Florian Weiterer, Dragan Dobric (1), Noah Schütze (1), Oscar Schmucker, Daniel Froböse-Vaszquez, Torben Weiterer (2), Steven Brager (2), Henrik Richter, Tobias Höhler und Jan Heinemann.
Bild: Kampf um den Ball: Hellas-99-Center Steven Brager, zweifacher Torschütze gegen den ASC Duisburg, wird von Nationalspieler Nils Illinger attackiert. Foto: Höhler

   
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