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Es hat nicht ganz gereicht. Die Herren des HSC Hellas-1899 haben den Norddeutschen Wasserballpokal nicht verteidigen können und musste ohne Cup die Heimreise vom Finalturnier auf Sylt antreten. Dort hatten die Hildesheimer das letzte Spiel gegen die Sportliche Vereinigung Laatzen mit 9:13 (1:2, 3:3, 4:3, 1:5) verloren.

Schon vor dem Anpfiff der Endrunde war klar gewesen, dass die Entscheidung zwischen Laatzen und Hildesheim fallen dürfte. In dem kleinen Becken der "Sylter Welle“ erledigten beide Favoriten ihre Aufgaben in den ersten zwei Spielen denn auch mit Bravour. Die Hellenen siegten erst gegen den Hamburger TB mit 22:6 (7:2, 5:0, 5:2, 5:3), danach ließen sie ein 25:6 über den TV Keitum (6:2, 3:2, 7:2, 9:0) folgen. Auch Laatzen gab sich keine Blöße, lag sogar sieben Treffer besser und stieg mit dem Vorteil ins Wasser, dass dem Team ein Unentschieden reichen würde.
In dem Duell schenkten sich beide Mannschaften nichts und agierten sehr körperbetont, wobei die Schiedsrichter deutlich mehr schwere Fouls auf Seiten der 99er sahen. Zwölf Hinausstellungen und einen Strafwurf verhängten sie gegen die Hellenen, obwohl diese hinten gut in der Zone standen und aktiv spielten. Dennoch hagelte es Zeitstrafen vom Beckenrand.
Laatzen kam dagegen mit fünf schweren Fouls gut weg. „Unsere Jungs haben super gekämpft, so hatten wir aber keine Chance“, ärgert sich HSC-Coach Heiko Ropers vor allem über die Entscheidungen der Unparteiischen. Er fing sich wegen seiner lauten Kritik an den Referees schon früh eine rote Karte ein. „Nur mit voller Truppe hätten wir hier wohl den Pokal verteidigen können“, fügt er hinzu.
Hellas-99 war allerdings nur mit zehn Leuten auf die Ferieninsel gefahren, Center Steven Brager fehlte dem Team, aber auch der schwimmstarke Stammspieler Torben Weiterer. So rächte sich die hohe Foulquote am Ende. Linkshänder Fynn Schütze, der sich trotz einiger fieser Aktionen nicht hatte provozieren lassen, musste Ende des dritten Viertels beim Stand von 8:7 unter die Dusche, Jan Heinemann erwischte es wenig später beim 8:8. Erst als diese zwei Leistungsträger nicht mehr dabei waren, gelang es Laatzen, das Match an sich zu reißen, in Führung zu gehen und den Pokalsieg nach Hause zu bringen.  
Hellas-99: Marcel Wiegand (im Tor); Fynn Schütze (20 Tore im Turnier), Florian Weiterer (6) Dragan Dobric (9), Noah Schütze (3), Daniel Froböse-Vazquez (2), Oscar Schmucker (1), Julius Witte (5), Tobias Höhler (6), Jan Heinemann (4).  
Bild: Strandkorbfoto der Hellas-99-Wasserballer auf Sylt: Hinten stehen Tobias Höhler, Fynn Schütze, Noah Schütze, Jan Heinemann und Marcel Wiegand, davor hocken Daniel Froböse-Vazquez, Julius Witte, Florian Weiterer und Oscar Schmucker, im Strandkorb sitzen Heiko Ropers, Dragan Dobric und Tobias Faulhaber.

   
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