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Was ist laut, nass und spannend? Wenn mehr als 70 Mädchen und Jungen den Hildesheimer Grundschulcup im Wasserball ausspielen und sich dabei kräftig anfeuern. Der Hellas-1899 Hildesheim hat mit Hilfe der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und mit Unterstützung vom Landessportbund Niedersachsen im Becken der Universität den Wettbewerb ausgerichtet, den am Ende die GTS Drispenstedt verdient gewann.

Doch an dem Vormittag ging es weniger um das Siegen und Verlieren, auch wenn die Dritt- und Viertklässler mit großem Eifer bei der Sache waren. Früh übt sich, lautet das Motto. In erster Linie wollte Zweitligist Hellas-1899 den Minis eine Sportart vorstellen, die sonst eher am Rande zuhause und nicht einfach zu erlernen ist. Denn wer den Ball ins gegnerische Tor verfrachten möchte, sollte erstmal passabel schwimmen können.
Das konnten die Mädchen und Jungen auch, allerdings war das Becken mit etwa 1,20 Meter Tiefe flacher als gewohnt und viele Aktionen spielten sich daher im Stehen ab. Dennoch sind die Regeln beim sogenannten Aquaball weniger streng als im normalen Sport. Die Kinder durften zwar nicht mit dem Ball laufen, dafür aber mit zwei Händen fangen. Nur passen mussten sie wie die Großen mit einer Hand.


Wie schwer das manchem Schüler fiel, machten die vielen Pfiffe der Schiedsrichter deutlich, die Abspielfehler mit einem Freiwurf für den Gegner ahndeten. Doch bei allen Schwierigkeiten amüsierten sich die jungen Aktiven, überzeugten mit gutem Spielverständnis und Kampfgeist.
Nach einer Vorrunde ging es für die acht bis zehnjährigen Teilnehmer um die Plätze. Das interne Duell der beiden Teams aus der Grundschule Auf der Höhe um Rang fünf endete 4:3, das Match um Platz drei gewann die GS Himmelsthür gegen die GS Alter Markt mit 5:1 Toren. Im Finale des Turniers, das Zweitliga-Wasserballer Florian Weiterer in seinem Freiwilligen Sozialen Jahr federführend organisiert hatte, behielt die GTS klar mit 8:3 die Oberhand über St. Martinus.
„Das war ein hervorragendes Angebot. Es ist toll für Hildesheim, dass es hier so was gibt“, freute sich Wolfgang Schlüter, Breitensport-Vorstand beim Landesschwimmverband Niedersachsen. Er lobte nicht nur die Arbeit des Ausrichters, sondern auch den Einsatz der Lehrkräfte, die mit Leidenschaft und Freude ihren Job erledigten. Der Hellas-99 stellte ihnen dazu noch Teambetreuer zur Seite.


„Der Spaß stand heute im Vordergrund, wir wollen für den Wasserball werben“, sagte Hellas-99-Vorsitzender Jan Heinemann. Die Spielfreude der Kinder war zu spüren. Er hofft, einige Mädchen und Jungen beim „Allstar-Game“ am Samstag, 17. März, um 17 Uhr im Becken in der Universität wiederzusehen. Eingeladen sind alle Aktiven, die an dem Vormittag mitmischten. Wenn es nach Jan Heinemann geht, wollen die Hellenen auch 2019 einen Grundschulcup ausrichten und den Wettbewerb möglichst zur dauerhaften Einrichtung machen.
Das dürfte die beiden Nachwuchstrainer freuen, die auch zum HSC-Helferstab zählten. Dirk Schütze und Iven Ohmes verfolgten interessiert, was sich im Wasser alles tat. Auch wenn sie die Leistungen in dem flachen Becken nicht zu hoch bewerten wollten, fielen ihnen viele Grundschüler auf, die sich clever bewegten und ein Auge für die Mitspieler hatten.


Zwei von ihnen durften sich am Ende über eine besondere Ehrung freuen. Der Hellas-99 zeichnete Maximilian Giesler als besten Torwart und Can Paul als besten Spieler aus. Allerdings war die Entscheidung hauchdünn. Diese Auszeichnung hätte an diesem Tag auch einigen anderen Alterskameraden zuteil werden können. rwe

Ein großer Dank gilt all unseren Helfern, Unterstützern und Sponsoren für diese tolle Veranstaltung! Wir freuen uns aufs nächste Mal!

   
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