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Die Nachwuchshoffnung bei den Hellas-99-Wasserballern hat einen Namen – oder genauer gesagt zwei: Max Becker und Alexander Mitterbauer heißen die beiden Jungs, die nun ihre ersten Schritte machen auf der sportlichen Karriereleiter. Die Hildesheimer fliegen am 27. März mit der Niedersachsenauswahl zum Lehrgang mit Turnier ins ungarische Pecs.

Die Berufung in das LSN-Team erfüllt beide mit Stolz. Der zehnjährige Alexander steigt dann zum ersten Mal in ein Flugzeug. Angst hat er keine, doch aufgeregt ist er schon. Und voller Freude, den richtigen Sport gewählt zu haben. Er war von Anfang an ein guter Schwimmer, doch das Bahnen ziehen wurde ihm zu langweilig. Seine Trainerin empfahl ihm Wasserball, und der Bengel war gleich begeistert dabei.
Bei seinem Kumpel, dem elfjährigen Max, verlief es nicht viel anders. Schwimmen machte ihm schon immer Spaß, „doch eigentlich wollte ich einen Teamsport machen“, sagt der Fünftklässler vom Josephinum, der so gut wie kein Training verpasst.
Drei Einheiten pro Woche sind es derzeit bei den Jungs, zweimal kommen sie ins Wasserparadies, einmal fahren sie zum Landeskader nach Hannover. Hellas-99-Coach Heiko Ropers ist voll des Lobes für das Duo. Bei Alexander hebt er das Spielverständnis hervor, der robuste Max ist für ihn der Kämpfertyp. Doch nicht nur die Jungs, die beide großes Talent haben und fleißig sind, sondern auch die Eltern begeistern den Trainer. Heiko Ropers: „Die nehmen viel auf sich, das ist vorbildlich.“
Vater Ralf Mitterbauer, der auch das U12-Team beim HSC betreut, nennt den Einsatz eher „selbstverständlich“. Sein Sohn war sieben, als es mit der Leidenschaft Wasserball losging. Wenn am Wochenende kein Spiel ist, dann fehlt dem Sohnemann etwas.
Die Entwicklung der Kinder bleibt den Eltern jedenfalls nicht verborgen, selbst wenn diese  selber kein Wasserball spielen oder gespielt haben. „Diese Fortschritte zu sehen, macht großen Spaß“, schwärmt Ralf Mitterbauer. Und auch schulisch bereitet der Aufwand keine Sorgen. Alexander kommt in seinem ersten Jahr am Andreanum sehr gut klar. „Sport ist doch eher förderlich“, weiß Ralf Mitterbauer. Er war denn auch nicht weniger begeistert als die Jungs über die Nachricht, dass Max und Alexander im Landeskader dabei sind.
Nun haben sie mit zehn und elf Jahren ihren ersten internationalen Auftritt in Ungarn, doch die beiden E-Jugendlichen machen sich darüber noch nicht so viele Gedanken. Sie freuen sich vor allem auf sechs Tage mit ganz viel Wasserball. Max Becker: „Und ein Sieg für uns wäre natürlich auch ganz schön.“     

Bild: Leidenschaftliche Wasserballer: Die Hellas-99er Max Becker (11) und Alexander Mitterbauer (10) fliegen mit der Landesauswahl nach Ungarn. Foto: rwe

   
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