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Auf beeindruckende Weise haben die Wasserballer des HSC Hellas-1899 ihre Niederlagenserie in der zweiten Bundesliga Nord beendet. Die Hildesheimer spülten förmlich den Tabellenführer Sportliche Vereinigung Laatzen mit 11:2 (2:1, 5:0, 4:1, 0:0) aus dem Wasserparadies.

Dabei war noch nicht einmal eine Minute vergangen und die Gäste knallten den Ball aus dem Rückraum unhaltbar ins Tor. Fast schien es so, als würde Laatzen wie beim 12:6 im Hinspiel das Heft in die Hand nehmen. Doch im Wasserparadies lief es anders, der Hellas-99 konterte nach einem schwachen Anfang nicht nur, sondern zog Stück um Stück davon - bis zum 8:1 zu Beginn des dritten Viertels. Zu diesem Zeitpunkt war schon klar, die Hellenen haben die Pleiten satt und wollen gewinnen, wie es Spielertrainer Dragan Dobric vor dem Derby formuliert hatte.
Der starke Auftrit hatte auch einen Grund. „Die Gewichte haben sich verschoben“, beschreibt es Heiko Ropers, der den HSC am Beckenrand betreute. Für die Hellenen stieg nicht nur Routinier Alex Schwarz ins Wasser, sondern auch Nationalspieler Fynn Schütze, der als Junior noch ein Startrecht für den Hellas-99 hat. Das wurfstarke Linkshänder-Duo auf der rechten Seite brachte die Zonenverteidigung der Sportlichen Vereinigung ins Schwimmen. Zudem vermissten die Laatzener mit Tobias Müller einen Leistungsträger und wichtigen Antreiber. „Uns fehlten Leidenschaft und Biss“, bedauerte deren Trainer Carsten Stegen.  
Doch in erster Linie geht der klare Sieg auf die Teamleistung der Hellenen, die noch ein paar Chancen liegen ließen.  „Unsere ganze Mannschaft hat rundum gut gespielt“, lobt Heiko Ropers. Angefangen von Steven Brager, der sich dreimal sehenswert  in der Centerposition durchtankte und traf, bis zu Ersatzkeeper Julian Bleyl, der am Ende einen Strafwurf von Laatzens Topmann Michael Hahn parierte und dafür sorgte, das dieser ganz leer ausging.
„Wir haben ihn gut im Griff gehabt“, sagt Dargan Dobric. Der klare Erfolg ist für ihn vor allem auf die starke Besetzung zurückzuführen. „Da zeigt sich, was zwei gute Leute mehr ausmachen im Kader. Wir konnten viel wechseln, so macht Wasserball richtig Laune.“
Hellas-99: Marcel Wiegand, Julian Bleyl (im Tor); Fynn Schütze (2), Florian Weiterer (1), Dragan Dobric, Noah Schütze (1), Alexander Schwarz (2), Torben Weiterer (1), Steven Brager (3), Julius Witte, Tobias Höhler und Jan Heinemann (1).
Bild: Wichtige Stütze: Linkshänder Alexander Schwarz erzielte zwei Treffer für Hellas-99 gegen Laatzen. Foto: Höhler

   
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