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Über Wasserball zum Zunge schnalzen haben sich die Zuschauer beim Hellas-99 freuen dürfen. Das Heimspiel in der zweiten Bundesliga Nord gegen WaSpo 98 Hannover II ging zwar mit 10:12 (4:3,2:4, 2:1, 2:4) verloren, war aber auf beiden Seiten schön anzusehen.

Auch wenn es nichts wurde mit zwei Punkten im Duell mit der stark besetzten Bundesligareserve, dürfen die Hildesheimer zumindest das Tor des Abends für sich reklamieren. In der 10. Minute erzielte HSC-Keeper Marcel Wiegand einen Treffer aus dem eigenen Kasten, weil er nach einer gelungenen Konterabwehr geistesgegenwärtig den Ball aus fast 25 Metern Entfernung seinem Gegenüber Suci Luka einschenkte, weil dieser zu weit heraus geschwommen war.
Es war die 6:4-Führung für die Hellenen und es sah so aus, als könnten sie das Match gewinnen. Doch die besser trainierten Hannoveraner hatten immer eine Antwort parat, glichen aus und drehten die Partie in dritten Viertel. Dabei konnten sie sich auf ihren fünfmal erfolgreichen Center Ilja Immermann verlassen. Der ehemalige Nationalspieler war gemeinsam mit dem früheren Hellenen Alexander Hermann an seine alte Wirkungsstätte gekehrt, beide trafen im Wasserparadies auf ihre einstigen Weggefährten Alexander Schwarz, Vincent Gogoll und Daniel Weiterer. Gemeinsam hatten sie drei deutsche Jugendmeisterschaften mit dem Hellas-99 gewonnen.
Doch an einstige Gemeinsamkeiten war nicht zu denken. Beide Teams kämpften hart, aber fair um den Erfolg. „Die individuelle Klasse hat sich am Ende durchgesetzt“, sagt Heiko Ropers, der den HSC  zusammen mit Spielertrainer Dragan Dobric betreute. Außer Ilja Immermann waren noch WaSpo-Profi Marek Tkac (3 Tore) und Ex-Nationalspieler Ingo Pickert (4) die Garanten für den Erfolg der Gäste.
„Um solch ein Spiel zu gewinnen, darfst du dir keine Fehler leisten“, sagt Dragan Dobric. Die zwei oder drei kleinen Unachtsamkeiten waren es, die am Ende den Ausschlag gaben. Heiko Ropers: „Waspo war eiskalt und machte dann die Tore.“
Hellas-99: Marcel Wiegand (1 Treffer); Vincent Gogoll, Florian Weiterer, Dragan Dobric (1), Noah Schütze (2), Daniel Weiterer, Alexander Schwarz (1),  Torben Weiterer (2), Steven Brager, Julius Witte, Tobias Höhler (2), Jan Heinemann (1), Malte Jürgens.

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Packender Zweikampf: Hellas-Centerverteidiger Tobias Höhler im Duell mit dem früheren 99er Alexander Herrmann, dahinter erwartet HSC-Keeper Marcel Wiegand einen Wurf. Foto: Höhler

   
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