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Klare Sache im Wasserparadies. Der HSC Hellas-1899 hat gegen den HTB 62 den ersten Saisonsieg in der zweiten Bundesliga Nord gefeiert. Mit 22:7 (7:2, 5:3, 5:1, 5:1) schickten die Hildesheimer die Gäste zurück nach Hamburg.

Eigentlich war das Spiel noch gar nicht richtig im Gang, da zappelte der Ball das erste Mal ins Netz. Nach 16 Sekunden setzte sich der spielstarke Center Steven Brager im Sturmzentrum durch und legte per Rückhand den Ball an HTB-Keeper David Triebel vorbei ins Tor. Es war ein Signal, dass die Hellenen an dem Nachmittag nichts anbrennen lassen wollen.
Und das taten sie auch nicht. Gemäß den Vorgaben ihres Trainers Dragan Dobric agierten die Hausherren vorne entschlossen und ließen die junge Truppe des Hamburger Turnerbundes kaum ins Spiel kommen. „Der HTB hat Potenzial, aber es fehlen zwei oder drei starke Einzelspieler“, sagte HSC-Coach Heiko Ropers, der die HSC-Truppe am Beckenrad betreute, während Dragan Dobric im Wasser aktiv war.
Die größtenteils erst 18 bis 20 Jahre alten Gäste bauten zwar immer wieder eine Zonenverteidigung auf, doch die 99er ließen den Ball lange laufen, agierten geschickt über tiefstehende Außenpositionen und hebelten so die Raumdeckung auf. Über 4:1 zogen die Gastgeber im Anfangsviertel auf 7:2 davon, leisteten sich im zweiten Abschnitt zwar eine kurze Konzentrationsschwäche, behielten den HTB aber immer sicher im Griff.
„Wir waren gut besetzt, das war sicher ein Vorteil“, sagt Heiko Ropers. Weil die Brüder Torben und Florian Weiterer fehlten, wurden der wurfstarke Linkshänder Alex Schwarz und Ex-Nationalspieler Dirk Schütze für den Tag reaktiviert. Und die beiden reihten sich gut ins Team ein, erzielten sehenswerte Treffer oder breiteten diese mit vor. Aber auch die Nachwuchsleute Cilian Schäfer und Julian Bleyl hinterließen bei ihren Einsätzen einen positiven Eindruck.
Allerdings wollte Heiko Ropers den Erfolg trotz der Dominanz nicht zu hoch hängen. Der Hellas-99 sei seiner Favoritenrolle gerecht geworden. „HTB war ein dankbarer Gegner und für uns gut ausrechenbar.“
Hellas-99: Marcel Wiegand, Julian Bleyl (im Tor); Kevin Hollemann, Dirk Schütze (3 Treffer), Dragan Dobric (3), Noah Schütze (1), Cilian Schäfer, Daniel Froböse Vasquez, Alexander Schwarz (4), Steven Brager (5), Julius Witte (2), Tobias Höhler (2), Jan Heinemann (2).
Bild: Machte auch mit 51 Jahren noch eine gute Figur im Wasser: Der Hildesheimer Dirk Schütze erzielte drei Treffer für den Hellas-99, HTB 62-Akteur Fynn Langner kommt hier zu spät.  Foto: Höhler

   
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