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Großes Hallo für den Hildesheimer Wasserballer Fynn Schütze. Der 19-jährige Student, der ein bis zu vierjähriges Stipendium an der University of Irvine im US-Bundesstaat Kalifornien absolvieren darf, tritt nach gut vier Monaten seinen ersten Heimaturlaub an. Doch der geplante Weihnachtsbesuch bei seiner Familie könnte länger dauern als ursprünglich geplant.

Denn der Linkshänder kehrt mit Schulterbeschwerden zurück aus Übersee. In Hildesheim soll er seine Blessuren auskurieren, die nicht zum ersten Mal auftreten. Schon vor seinem Start bei den Europaspielen in Baku in Aserbaidschan im Sommer 2015 hatte der Hellene mit einer Verletzung seiner Schulter zu kämpfen. Nun sind erneut starke Schmerzen aufgetreten, die er genauer untersuchen lassen will.
Sein Startrecht behält er aber für das Team der „Ameisenbären“ aus Irvine, das sich auch dank vieler Schütze-Tore in der abgelaufenen Spielzeit erstmals wieder für die Endrunde an der Westküste qualifizierte. Selbst wenn es nicht ganz für das Finale um die amerikanische Meisterschaft reichte, sind Trainer Mark Hunt und die UC Irvine happy über Platz sechs und das beste Ergebnis der Geschichte.
Auch Fynn Schütze kann zufrieden sein mit seinem Auftritt während der Meisterschaft, die von September bis Dezember ausgespielt wurde. Die beeindruckenden Leistungen des  Linkshänders wurde belohnt mit dem Titel, der wertvollste Newcomer – also Neuling – unter den US-Wasserballern zu sein. Er war mit 41 Treffern der zweitbeste Scorer seiner Mannschaft und wurde ins Allstar-Team berufen.
In Hildesheim seine Familie und sein Stammverein stolz auf den Erfolg des 1,98 Meter großen Athleten, der zum deutschen Nationalkader gehört. Der Hellas-99 will das Wiedersehen mit einem besonderen Trainingsspiel am Dienstag, 19. Dezember, um 20.30 Uhr im Wasserparadies feiern. Bei dem tritt die Familie Schütze gegen eine Art Allstarteam des Klubs an.
Fynn Schütze steigt mit seinen Brüdern ins Wasser, dem 17jährigen Center Noah, dem 15-jährigen Jugendnationalspieler Linus und dem 14-jährigen Talent Caspar. Dazu komplettieren Vater Rainer mit den Onkels Dirk und Stefan die Mannschaft. „Das wird spaßig und sicher auch spannend“, prophezeit  Hellas-Vorsitzender Jan Heinemann.
Da was um nichts geht, muss sich wegen Fynns Schulterprobleme niemand wirklich Sorgen machen. „Sonst spielt er halt nur mit einem Arm, das geht auch“, freut sich Rainer Schütze auf das vorweihnachtliche Duell.

   
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