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Für die Zweitligawasserballer des HSC Hellas-1899 war erneut die erste Runde im Deutschen Wasserballpokal auch die Letzte. Zwar zeigten die Hildesheimer gegen Union Magdeburg ein gutes Spiel, unterlagen im Wasserparadies aber mit 12:14 (4:4, 2:3, 2:3, 4:4).

Eine Minute vor dem Ende schwand die letzte Hoffnung auf Runde zwei. Gerade hatte Rückkehrer Torben Weiterer ein hohes Anspiel seines Cousins Daniel geschickt zum 11:13 ins Tor gelenkt, da gelang dem Magdeburger Spielertrainer Holger Dammbrück nach schönem Doppelpass aus dem Rückraum sein fünfter Treffer und das entscheidende 14:11 für die Gäste.
Drei Tore in einer Minute, um noch ein Unentschieden und damit ein Penaltywerfen zu erreichen, daran war für die gut aufgelegten Hellenen selbst nach einem solchen Hin und Her nicht mehr zu denken. Nach einer 2:0-Führung gerieten sie mit 2:4 in Rückstand, drehten im dritten Viertel die Partie von 4:6 auf 8:7 und kassierten dann wieder vier Gegentreffer in Folge.
„Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit unserer Leistung, der Sieg für Union geht insgesamt in Ordnung“, sagte Hellas-Coach Dragan Dobric, der selber nach sieben Jahren wieder als Aktiver im Wasser war und sein Comeback mit zwei Treffern krönte. Das lief aus seiner Sicht „schon alles ganz gut, allerdings muss ich wohl noch öfter in den Kraftraum gehen“, bilanziert der 43-jährige Hellene nach dem Duell.
Denn vor allem dank ihrer physischen Stärke und Erfahrung hatten die Gäste in diesem kampfbetonten Pokalkrimi ein leichtes Plus. Und sie erzielten die leichteren Tore. Während der HSC ein halbes Dutzend Mal den Ball an die Latte oder den Innenpfosten knallte, nutzten die Ostdeutschen ihre Chancen besser, ließen HSC-Keeper Marcel Wiegand bei ihren genauen Fernwürfen oft keine Chance.
Dafür lieferte die Hausherren die spektakulären Tore, allen voran der vierfach erfolgreiche Center Steven Brager, der sich einmal gegen drei Gegner durchsetzte. Und die 99er hätten mit einer besseren Überzahlquote die Partie vielleicht sogar für sich entscheiden können, doch noch befindet sich das Team in der Vorbereitungsphase auf die neue Saison, da fehlt im Training die Zeit für Taktik.  rwe
Hellas-1899: Marcel Wiegand (im Tor); Noah Schütze, Florian Weiterer, Daniel Weiterer, Dragan Dobric (2), Daniele Froböse Vazquez, Haris Suljic, Torben Weiterer (2), Steven Brager (4), Julius Witte, Tobias Höhler (2), Jan Heinemann (2), Simon Gebke.

Bild: Zwei Tore beim Comeback: Hellas-99-Trainer Dragan Dobric wurde nach sieben Jahren Pause wieder als Spieler aktiv. Foto: Höhler

   
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