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Es hat nicht gereicht für die Zweitliga-Wasserballer des HSC Hellas-1899. Sie verloren nach der knappen Niederlage im ersten Match auch das zweite Play-off-Finale um die Nordmeisterschaft gegen die Sportliche Vereinigung Laatzen. 8:12 (2:2, 2:4, 1:3, 3:3) hieß es am Ende aus Hildesheimer Sicht.

Mit einem freundschaftlichen Handschlag endete die Saison für den Hellas-99. Trainer Dragan Dobric gratulierte fair seinem Gegenüber Carsten Stegen, als dieser platschnass aus dem Wasser stieg. Die Aktiven hatten Laatzens Coach ganz nach Wasserballer-Art mit voller Montur ins Becken geworfen.
„Wir haben gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Die Niederlage geht in Ordnung“, sagt ein etwas enttäuschter Dragan Dobric, der gehofft hatte, sein Team könnte die Gastgeber in ein drittes Finale zwingen. Doch dem war nicht so, die heimstarken Laatzener waren außer Reichweite. „Ich bin glücklich, immer wenn es eng wurde, hatten wir die passende Antwort parat“, sagt ein froher Carsten Stegen.
Das zeigte sich gleich nach dem Anpfiff. Tobias Höhler traf für Hellas-99 im ersten Angriff aus dem Rückraum zum 1:0, und die mitgereisten Fans hatten den Eindruck, im aquaLaatzium könnte was gehen. Doch im Gegenzug machten die Gastgeber prompt den Ausgleich, weil HSC-Keeper Marcel Wiegand ein Aufsetzer unter der Hand durchrutschte.
Die Laatzener hatten an diesem Abend einfach das Glück der Tüchtigen. Aber es lag nicht nur daran, dass sie die Partie immer mehr unter Kontrolle bekamen. Die Hellenen ließen dem besten Akteur der Gastgeber, Tobias Müller, einfach zu viel Platz. Zwar hatte Hellas-Routinier Jan Heinemann den Zwei-Meter-Mann weitgehend gut im Griff, aber im Gegenkonter fehlte oft die enge Bewachung für den wurfstarken Stürmer, der die Basis für den Sieg der Sportlichen Vereinigung legte. Sechs Tore gingen am Ende auf Müllers Kappe.
Und die Hildesheimer erreichten nicht ihr Top-Nivau, das für einen Erfolg in diesem Derby nötig gewesen wäre. Einzig der dreifache Torschütze Daniel Weiterer verdiente sich auf Hellas-Seite eine Bestnote in diesem Match, in dem Laatzen im dritten Viertel seine Führung auf 9:5 ausbaute. Die Hellenen erhielten keine Möglichkeit mehr, die Partie noch einmal zu drehen.
Zwar ist die Meisterschaft verloren, aber der HSC hat doch noch die Chance auf eine kleine Revanche. Am 16. und 17. Juni wird in Hildesheim der Nordpokal ausgespielt, da gibt es ein Wiedersehen für beide Teams.

Hellas-99: Marcel Wiegand (im Tor); Lars Sporleder, Florian Weiterer, Daniel Weiterer (3), Alexander Schwarz, Fynn Schütze, Daniel Froböse-Vasquez, Vincent Gogoll (1), Steven Brager, Julus Witte, Tobias Höhler (1), Jan Heinemann (1), Noah Schütze (1)

Im Bild: Bester Hildesheimer in Laatzen: Abwehrchef Daniel Weiterer machte drei Tore, aber die reichten nicht im zweiten Finale.
Foto: Höhler
Bericht: Weiterer

   
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