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Die Zweitliga-Wasserballer des HSC Helas-1899 sinnen auf Revanche. Nach der unglücklichen 11:12-Pleite im ersten Finale in Hildesheim treten sie am morgigen Freitag um 20.45 Uhr zum Play-off-Rückspiel um die Nordmeisterschaft bei der Sportlichen Vereinigung Laatzen im aquaLaatzium an.

Alles andere als ein Sieg hilft den Hellenen auch nicht weiter, denn sie wollen nach der Niederlage im Fünf-Meter-Werfen nun ein drittes Spiel erzwingen. Dazu müssen sie aber vor allem im Angriff konstanter und konsequenter agieren. Das weiß auch Trainer Dragan Dobric, der sich noch immer darüber ärgert, dass sein Team im ersten Finale trotz eines Zwei-Tore-Vorsprungs die Linie vorne verloren hat. „Wir haben unsere Fehler aber erkannt.“

Dem HSC fiel gegen die tiefe Zonendeckung nichts Brauchbares ein. Das Team bewegte sich zu wenig, die Pässe waren ungenau, den Würfen aus dem Rückraum fehlte es an Präzision, um den guten Laatzen-Torhüter zu bezwingen. Trotz starker Akteure in der zweiten Reihe wie Fynn Schütze, Alexander Schwarz, Tobias Höhler oder Florian Weiterer gelang in den beiden Schlussvierteln nur noch ein Tor in Überzahl. Zu wenig, um gegen ein Spitzenteam im Finale zu gewinnen.

„Wir waren nicht schlechter, haben unsere Chancen aber nicht genutzt“, sagt Dragan Dobric, der mit neuer Taktik in das zweite Match gehen will. Dazu gehört es auch, öfters zu wechseln und Kraft zu sparen. „Aber das ist nicht einfach, wenn wenig Tore fallen.“

Einfach wird es im aquaLaatzium ohnehin nicht, denn die Hausherren gelten als sehr heimstark. In der Punktrunde ging Hellas-99 beim 6:16 in Laatzen regelrecht unter, auch die starken Bundesligareserven von WaSpo 98 und White Sharks Hannover kassierten bei der Sportlichen Vereinigung klare Niederlagen. Dragan Dobric: „Laatzen spielt in dem kleinen Becken sehr clever und diszipliniert einen Mix aus Press- und Zonenverteidigung.“ Seine Mannschaft müsse diese Abwehr ins Schwimmen bringen. Die Qualität sei vorhanden, doch seine Spieler müssten diese auch abrufen. Dann könnte es klappen mit der Revanche und einem Entscheidungsmatch, das am 20. Mai erneut in Laatzen stattfinden würde.

Gemeinsam
nach Laatzen

Für das zweite Finale um die Meisterschaft in der zweiten Bundesliga Nord hoffen die Hellenen auf Unterstützung von der Tribüne, zumal das aquaLatzium aus Hildesheimer Sicht fast um die Ecke liegt. Die Fans des Teams treffen sich zur gemeinsamen Anreise in Fahrgemeinschaften am Freitag um 19.45 Uhr am Seiteneingang am Wasserparadies.

Im Bild: Im Rückspiel muss er treffen: Laatzens Julian Scherp attackiert den wurfstarken Hellas-Angreifer Tobias Höhler, der im ersten Finale ohne Torerfolg blieb.
Foto: Höhler
Bericht: Weiterer

   
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