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Die Herrenwasserballer haben in der Endrunde um den Nordpokal den erhofften Coup nur knapp verpasst. Im Topspiel gegen Zweitligameister und Gastgeber Poseidon Hamburg unterlagen die Hildesheimer nach starker Leistung mit 8:10 (4:4,1:2,1:3,2:1), dürfen mit dem Ergebnis aber zufrieden sein.

Der Zweite ist bekanntlich der erste Verlierer. Doch obwohl den Hellenen in der Punktrunde der zweiten Bundesliga Nord und auch im Pokalturnier zweimal nur Silber blieb, blickten Trainer Heiko Ropers und seine Jungs am Ende zufrieden drein. Ein Grund war sicher das „Riesenspiel“, das seine Truppe gegen die in der gesamten Saison ungeschlagenen Hanesaten gezeigt hatte, so der HSC-Coach, auch wenn sich dieser als Außenseiter den Pokal gerne geangelt hätte.
Doch um die Hausherren zu bezwingen, hätten die Gäste in Bestbesetzung anreisen müssen. Ohne Spielmacher Alex Schwarz und U21-Nationalspieler Fynn Schütze fehlten dem HSC zwei herausragende Akteure. Die beiden wurfstarken Linkshänder blieben verletzt daheim und wurden schmerzlich vermisst, auch wenn die 99er lange mithielten.
5:5 hieß es kurz vor Ende des zweiten Viertels, als die Hellenen eine gute Chance vergaben und im Gegenzug in Unterzahl noch das 5:6 kassierten. Es war einer der wenigen kleinen Fehler, die ein Spitzenspiel entscheiden. Ropers: „Immer wenn wir das Ding machen müssen, machen wir es nicht und kassieren ein Tor.“
Mit Beginn des dritten Viertel schaffte Poseidon erstmals eine Zwei-Tore-Führung und gab diese auch nicht mehr her. Sein Team habe im Finale stark gespielt, so Ropers, die taktischen Vorgaben manchmal aber nicht durchgehalten. Diese „zwei oder drei blöden Fehler“ gaben für den Coach den Ausschlag, sonst wäre auch ein Sieg drin gewesen.
Ein Unentschieden hätten dem Hellas-99 auch nicht gereicht, weil Poseidon nach den ersten beiden Abschnitten das bessere Torverhältnis hatte. Aber auch der HSC gab sich vor dem erwarteten Endspiel keine Blöße, gewann ohne Probleme deutlich gegen die HSG Warnemünde mit 14:7 (6:2,1:3,3:1,4:1) und gegen HTB 62 Hamburg mit 11:3 (3:0,2:2, 3:0,3:1).
Die Mitte Juni wegen eines Gewitters ausgefallene Zweitligapartie gegen Poseidon Hamburg, die am Pokalwochenende zwischen den Turnierabschnitten ausgetragen werden musste, schenkten die Hildesheimer mit 8:13 (1:2,0:4,3:3,1:4) ab, auch um Kräfte zu sparen. Das Ergebnis spielte für die Tabelle keine Rolle mehr, nun ist es aber offiziell: Poseidon ist Nordmeister und spielt nächstes Wochenende um den Bundesliga-Aufstieg, Hellas-99 will als Zweiter nächstes Jahr nun Platz eins ins Visier nehmen. Dazu muss das Team aber die Schlagzahl und das Pensum noch etwas erhöhen, so Ropers. Vor allem die Quote in Unterzahl und Überzahl ließe sich nur dann verbessern, wenn alle Mann bei den Taktikeinheiten im Wasser sind. Doch an Training müssen die Aktiven fürs erste nicht mehr denken, sie dürfen sich auf vier bis sechs Wochen Pause freuen.

Hellas-99: Marcel Wiegand (im Tor); Kevin Hollemann (1 Tor in den Spielen), Florian Weiterer (7), Sven Brager-Kässens, Clemens Fabig, Jonas Bertram (3), Torben Weiterer (5), Steven Brager (10), Viktor Mijokovic (1), Tobias Höhler (6), Alan Selman und Jan Heinemann (3).

Bild: Können sich auch über Platz zwei freuen: Trainer Heiko Ropers, Clemens Fabig, Sven Brager-Kässens, Jan Heinemann, Tobias Höhler, Steven Brager, Marcel Wiegand, Kevin Hollemann, und Betreuer Tobias Faulhaber. Davor knien Torben und Florian Weiterer, Jonas Bertram und Viktor Mijokovic. Foto: Höhler

   
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