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In der zweiten Wasserball-Bundesliga Nord sind die Verhältnisse endgültig geklärt. Im Topspiel in der Meisterschaftsrunde hat sich der HSC Hellas-1899 dem Spitzenreiter Poseidon Hamburg mit 5:8 (1:3, 2:2, 0:2,2:1) geschlagen geben müssen. Vor allem der Angriff machte den Unterschied aus, die Hildesheimer ließen einfach zu vielen Chancen ungenutzt.

„Poseidon hat den Titel verdient“, sagt denn auch Hellas-Coach Heiko Ropers. Seine Hoffnung, nach zwei Unentschieden in der Vorrunde den Hamburgern nun die erste Saisonniederlage zufügen zu können, bekam schon früh einen Dämpfer. Mitte des ersten Viertels lagen die Gastgeber mit 0:3 hinten, eine Sekunde vor dem ersten Pausenpfiff nutzte Florian Weiterer immerhin noch eine Überzahl zum 1:3.
Der zweite Abschnitt verlief ausgeglichen. Die Hellenen machten Dampf, kamen auf 3:4 ran, aber Hamburg erzielte im Gegenzug in Überzahl das 5:3 und wechselte mit einer Zwei-Tore-Führung die Seiten. Die bessere Chancenverwertung gab am Ende den Ausschlag, dass der HSC den Tabellenführer nicht in Gefahr brachte. Zu Beginn des dritten Viertels dominierten die 99er das Match, das kurz davor stand, noch einmal zu kippen. Doch die Gastgeber vergaben in Folge drei dicke Konterchancen und ein Überzahlspiel, sie trafen die Latte oder scheiterten am guten Poseidon-Keeper Hannes Helm. Dessen Vorderleute machten dagegen aus zwei halben Möglichkeiten zwei Tore und stellten damit klar, warum sie die Nummer eins in Liga zwei sind und zum Bundesiga-Aufstiegsturnier fahren.
„Wir hatten Chancen für drei Spiele und waren in der Offensive einfach zu schwach“, sagt Ropers, der mit der Abwehrarbeit seiner Jungs weitgehend zufrieden war, aber mit der Angriffsschwäche haderte. Vor allem das Überzahlspiel floppte, aus sieben Situationen machten die Hellenen nur ein Tor. Dabei wurde klar, wie sehr Jugendnationalspieler Fynn Schütze fehlte. Seine Wurfstärke und in der Regel hohe Trefferquote hätten die Hellenen an diesem Nachmittag gut gebrauchen können.


Hellas-99: Marcel  Wiegend (im Tor); David Holze, Florian Weiterer (1 Tor), Sven Brager-Kässens (1), Alexander Schwarz, Clemens Fabig, Jonas Bertram, Torbe Weiterer, Steven Brager (1), Viktor Mijokovic (1), Tobias Höhler, Alan Selman, Jan Heinemann (1).

   
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