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Das war beste Werbung für den Wasserball, was der Hellas-1899 und die Bundesligareserve der White Sharks Hannover beim Zweitliga-Duell im Wasserparadies geboten haben. Im 12:12 (3:3, 4:4, 3.2, 2:3)-Unentschieden steckte einfach alles, was Sport ausmacht: Kampf, Tempo, Leidenschaft, schöne Tore, Spannung und eine gehörige Portion Wahnsinn.

Denn in den 32 Nettominuten erlebten die Zuschauer eine irre Achterbahnfahrt. Der HSC geriet gegen die trotz ihrer Jugend auffällig robust agierenden Gäste schnell  mit 0:2 und 1:3 in Rückstand, drehte dann die Partei  bis zweiten Viertels auf 6:4, dann kamen die Sharks zurück und schafften eine 9:7-Führung, nach vier Toren in Folgen lagen dann die Hildesheimer wieder vorne mit 11:9 zu Beginn des Schlussviertels, um dann wieder mit 11:12 in Rückstand zu geraten.
Wie schön, dass Jan Heinemann 18 Sekunden vor dem Ende in der Überzahl für den umjubelten 12:12-Ausgleich der Gastgeber sorgte in einem Macht, das irgendwie auch keinen Sieger verdient hatte.  „Gerecht“ nannte denn auch White-Sharks-Macher Mike Bartels das Ergebnis, dem das Spiel gut gefallen hatte. „Da haben alles etwas von. Die Zuschauer und die Mannschaften.“
Auch spielerisch wussten beide Teams zu gefallen. Die junge zweite Garde der Sharks war im Durchschnitt 17 Jahre und stellte gegen ein Herrenteam unter Beweis, wie herausragend gut die Nachwuchsarbeit der Hannoveraner ist.  Dabei brachten die Jugendlichen eine beachtliche  Härte ins Wasser. Vor allem das von Meister Spandau Berlin gewechselte Ausnahmetalent Wolf Moog war kaum zu stoppen, der 17-jährige Angreifer machte sechs Tore.
Bei den Hildesheimern, die auf den erkrankten Fynn Schütze verzichten mussten,  war der starke Alexander Schwarz viermal erfolgreich.  Coach Heiko Ropers war mit dem Niveau und der Leistung zufrieden, auch wenn er sich ärgerte, die 11:9-Führung nicht durchgebracht zu haben. „Das war ein hochattraktives Spiel. Es freut mich, dass wir bis zum Schluss das hohe Tempo der Sharks mitgehen konnten.“  
Hellas-99: Marcel Wiegand (im Tor); Clemens Fabig, Florian Weiterer, Sven Brager, Alxander Schwarz (4 Tore), Julius Witte, Jonas Bertram, Torben Weiterer (1), Steven Brager (2), Viktor Mijokovic (2), Tobias Höhler (2), Timo Schwolow und Jan Heinemann (1).

   
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